IOTA-Expedition
Corsica

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2010

Bereits vor drei Jahren war ich mit Familie und Funkgerät gemeinsam mit Tom (DL2RMC) und Familie auf Korsika. Das wollten wir dieses Jahr wiederholen. Diesmal legten wir den Reisetermin so, dass wir am IOTA-Contest teilnehmen konnten. Ursprünglich war die Contestaktivität von der Insel Sanguinaires EU-104 geplant, jedoch bekamen wir wegen zu hohen Wellengangs kein Boot gemietet. Auf dem in der Nähe liegenden Campingplatz in Ajaccio waren keine guten Antennenaufbaumöglichkeiten. So fuhren wir weiter nördlich Richtung Piana und richteten uns auf dem Campingplatz Plage de Arone ein. Den kannten wir von vor drei Jahren. Hier war Platz vorhanden. Wir errichteten einen Dipol 2x13m, der Speisepunkt in 13m Höhe. Direkt im Speisepunkt befand sich ein symetrisches Anpassgerät von Hamware, damit konnten wir auf allen Bändern arbeiten.

Station Antenne
 Conteststation  Antenne

 Als Tranceiver nutzten wir einen TS480 mit 100 Watt Sendeleistung, geloggt wurde mit UCX-Log. Mein neues Schaltnetzteil von Dierking lief ohne Probleme 24 Stunden durch, HF-Störungen haben wir nicht festgestellt. Im IOTA-Contest nahmen wir jeweils in der 12-Stunden-Klasse teil, wir wechselten uns alle drei Stunden ab. Die Ausbreitungsbedingungen waren nicht gerade gut, auf 15m ging fast gar nichts, auf 10m haben wir keine Öffnung festgestellt. Dafür ging 20m fast die ganze Nacht durch gut, auch auf 40m konnten wir einige W's und VE's erreichen.

Am 28. Juli aktivierten wir EU-104, Sanguinaires-Island.

Wir wechselten noch einmal den Campingplatz und fuhren über den Bavella-Pass an die Ostküste nach Marina de Bravone.  So wie wir Zeit und Lust hatten, fuhren Tom oder ich immer einige QSOs. Wir waren ausschließlich in CW aktiv. In den späten Abendstunden kamen einige Japaner auf 30m gut rein. Hier bauten wir nicht den Dipol auf, sondern eine Vertical mit einigen Radials, angepaßt wieder mit dem Hamware-Tuner.

Antenne Antenne Speisung
Campingplatz mit Vertical 13m Hamwaretuner im Einsatz

 Am Sonntag bauten wir die Antenne ab, am Montag ging es nach Bastia, denn dort fuhr um 13.00 Uhr die Fähre zurück nach Livorno. So ging ein wunderschöner Urlaub dem Ende entgegen, noch knapp 1700 km Heimfahrt lagen vor uns.


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